Die Entwickler der PHP Programmiersprache (The PHP Group) stellen per Ende 2018 die Unterstützung für die veralteten Versionen 5.6 und 7.0 von PHP ein. Weiterhin unterstützt und weiterentwickelt werden die Versionen 7.1 und 7.2. Das bedeutet, dass die beiden alten Versionen ab 2019 nicht mehr gepflegt und damit auch nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt werden (Versionszyklen auf php.net).

Offizielle Unterstützung bei Smartwebhosting bis Ende März 2019

Die Erfahrung zeigt, dass alte Versionen nach dem offiziellen End-of-Life (EOL), je nach Beliebtheit, von der PHP-Benutzergemeinde inoffiziell noch eine Zeit lang weiter getragen und gewartet werden. Aufgrund dieser erwarteten Übergangsfrist können wir unseren Kunden den Betrieb PHP 5.6 und 7.0 auf unserer Infrastruktur bis Ende März 2019 mit gutem Gewissen anbieten. Entsprechend können Sie im Control Panel bis Ende März zwischen sämtlichen bisherigen PHP Versionen auswählen und diese verwenden. Sollte diese Fristerstreckung nicht ausreichen, nehmen Sie bitte mit unserem Support Kontakt auf.

Die Vorteile von PHP 7.2

Wir empfehlen den Wechsel auf PHP 7.2 ausdrücklich. Diese Version ist die aktuellste und wird entsprechend noch lange (voraussichtlich bis Ende 2020) von den Entwicklern der Programmiersprache unterstützt und weiterentwickelt. Selbstverständlich ist auch ein Wechsel auf Version 7.1 möglich, doch endet die Unterstützung des Herstellers für diese Version bereits Ende 2019. Neben dem offensichtlichen Sicherheitsvorteil von aktueller Software lohnt sich ein Wechsel auf PHP 7.2 aber auch in puncto Performance. So kann z.B. ein signifikanter Anstieg bei der Performance von WordPress und weiteren Content Management Systemen beobachtet werden.

Der Wechsel auf PHP 7.2

Die aktuell eingestellte PHP Version ist in den Web-Einstellungen Ihrer Webseite im Control Panel einsehbar. Falls Sie eine der alten Versionen (5.6 oder 7.0) verwenden, sollten Sie sobald wie möglich sicher stellen, dass Ihre Webapplikationen und Webseiten mit der aktuellen PHP Version (7.2) betrieben werden.

Sämtliche aktuellen CMS und Webapplikationen funktionieren mit PHP 7.2 problemlos. Entsprechend löst im Allgemeinen ein Update aller Komponenten und Plugins allfällige Inkompatibilitäten. Sollten beim Wechsel auf PHP 7.2 Probleme auftreten, kann bis im März problemlos zwischen den Versionen gewechselt werden, damit während der Behebung der Probleme die Applikationen und/oder Websites weiterhin korrekt funktionieren.

Für selbst geschriebene Applikationen hilft besonders der offizielle Migrationsleitfaden von PHP beim Update auf die neuen Versionen:

http://php.net/migration71

http://php.net/migration72

Wenn Ihnen der Wechsel technische Probleme bereitet oder es zeitliche Umstände bis Ende März nicht zulassen, nehmen sie bitte mit unserem Support Kontakt auf, damit wir eine Lösung finden können. Wir stehen Ihnen mit unserer Erfahrung gerne helfend zur Seite.

Wichtig: Kontinuierliche Updates vermeiden Stress und schonen die Nerven

Generell lohnt sich das stetige Schritt halten mit der Technologie. Wer sein CMS regelmässig und in kleinen Abständen aktualisiert, ist nicht nur bei Sicherheitsthemen klar im Vorteil. Wer seinem CMS keine grossen Versions(über)sprünge antut, minimiert auch das Risiko bei Updates enorm. Meist sind die Änderungen bei Updates von einer auf die nächstfolgende Version (z.B. von 2.3 auf 2.4 oder von 1.8.2 auf 1.8.3) überschaubar, gut getestet und von den Entwicklern genau so vorgesehen. Eingesetzte Themes und Plugins überstehen solche kleinen Updateschritte meistens schadlos.

Das Risiko beginnt zu steigen, wen man mit den Updates ins Hintertreffen gerät. In diesem Fall können sich viele kleine harmlose Änderungen nach und nach zu Inkompatibilitäten oder zu - nur mit viel Aufwand lösbaren - Abhängigkeiten kumulieren. Eine unangenehme Stresssituation kann dann plötzlich entstehen, wenn man durch den Wechsel der PHP-Version unter Zugzwang gerät. Darum empfehlen wir Webseitenbetreibern, mit regelmässig geringem Einsatz am Ball zu bleiben und so den grossen Updateproblemen vorzubeugen.

Auf Nummer sicher geht man übrigens, wenn man vor jedem Update ein Backup des aktuellen Stands anlegt. Ein Backup kann kostenlos über unser Control Panel erstellt und im Ernstfall wieder eingespielt werden!



Mittwoch, November 7, 2018







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